Sozialwissenschaften und Nationalsozialismus: Niels Penke über „Modernediagnose oder Apotheose des Faschismus? Ernst Jüngers Arbeiter (1932)“ | Donnerstag 05.07.2018 | 18 Uhr c.t. | ZHG 002

Sozialwissenschaften und Nationalsozialismus: Niels Penke über „Modernediagnose oder Apotheose des Faschismus? Ernst Jüngers Arbeiter (1932)“ | Donnerstag 05.07.2018 | 18 Uhr c.t. | ZHG 002

Ernst Jüngers 1932 veröffentlichter Großessay Der Arbeiter ist Moderne-Theorie, Geschichtsphilosophie und Sozialprognose zugleich, in der Ökonomie ebenso eine Rolle spielt wie Metaphysik und Mythos. Jünger verabschiedet die bürgerliche Welt, die er als Nationalrevolutionär in den 20er publizistisch vehement bekämpft hatte, mitsamt ihren Errungenschaften der Aufklärung, der Demokratie und der Vorstellung vom Individuum. An ihre Stelle tritt ein deterministisches Gesellschaftsmodell, das auf die „Fortsetzung des Krieges“ programmiert ist und in dem das „tiefste Glück des Menschen darin besteht, daß er geopfert wird“.
Bis heute wird nicht nur darüber gestritten, ob Jünger seine Überlegungen in deskriptiver Absicht verfasst hat oder ob sie ein Plädoyer für die neue faschistische Ordnung darstellen, mehr noch erfreuen sie sich ohne jeden Zweifel in der ‚Neuen Rechten’ großer Beliebtheit.
Der Vortrag möchte den ideengeschichtlichen Hintergrund Ernst Jüngers und des Arbeiters rekonstruieren, Vorschläge zu seiner Bewertung diskutieren, aber auch die Aktualität für heutige antiliberale Polit-Aktivist/innen in den Blick nehmen.

In Kooperation mit dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften.


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