Archiv der Kategorie 'Intros'

Intros: Mi: 10.12.2014 18:30 Uhr JuzI: Jennifer Müller über „Kritische Theorie und widerständige Praxis“

Eine Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe Intros, von JuzI und BG SoWi!

Kritische Theorie und widerständige Praxis

Jennifer Ch. Müller, 10.12.2014, 18.30 im Jugendzentrum Innenstadt (JuzI)

In diesem Vortrag mit anschließender Diskussion wird zunächst grundlegend in den Forschungszusammenhang der Kritischen Theorie der sogenannten »Frankfurter Schule« eingeführt. Nach der Rekonstruktion ihres Entstehungszusammenhangs erfolgt anschließend eine Vorstellung einiger zentraler Werke mit dem Augenmerk auf ihre Rolle im Wissenschaftssystem damals wie heute. Im letzten Teil des Vortrages wird ein kleiner Bestandteil ihrer Theoriearbeit besonders hervorgehoben, der vor allem von Studierenden bis heute rezipiert wird – ihr Bildungskonzept. Die Kritische Theorie kann nicht bloß allgemein für die aktuelle sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung wichtige Impulse liefern, sondern dies in spezifischer Weise ebenso für die Bildungstheorie und Bildungsforschung. Gerade in den Artikeln, Vorlesungen und Vorträgen von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno über den Bildungsbegriff, Bildungsprozesse sowie bildungsermöglichende und bildungshemmende Faktoren wird deutlich, dass die Kritische Theorie durchaus „praxisbezogen“ auf die Gesamtgesellschaft Bezug nimmt.

Es ist sicher kein Zufall, dass sie so bis heute immer wieder Eingang in außeruniversitäre Diskussionen um widerständiges Denken und Leben findet. Die Aktualität und Relevanz der Kritischen Theorie soll an diesem Beispiel gemeinsam mit dem Plenum diskutiert werden.

Intros – Aufbruch zu neuen Wissenswelten

Theorie erscheint oft wie eine weite, unendliche Galaxie. Vollgestopft mit merkwürdigen Bewohner*innen und selbsternannten Sternenhütern, die auf fremden Planeten hocken und Unverständliches von sich geben. Da bleibt so manche Kosmonaut*in lieber zuhause. Wer aber nur um die eigene Sonne kreist, kommt nunmal nicht weit. In den Intros wollen wir wenigstens einen kleinen Einblick in unbekannte Themenwelten geben, um die Weiterreise zu erleichtern.

Mit dem zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe wollen wir euch erneut die Möglichkeit bieten, in unterschiedliche linke Themen reinzuhören, von
denen ihr gehört habt, aber vielleicht noch gar nicht viel wisst. Gemeinsam wollen wir uns folgenden Fragen in Vorträgen, Workshops und Plenumsdiskussionen widmen: Wie steht die Theorie von Marx zur weltweiten Finanzkrise und welche Lösungsweg bietet sie möglicherweise? Warum sich mit Psychoanalyse beschäftigen und was hat das mit Gesellschaftskritik zu tun? Wer gehört eigentlich zur Frankfurter Schule und was ist an ihrer Theorie „kritisch“? Was bringen uns diese Theorien in unserer politischen Arbeit? Wir wollen gemeinsam versuchen, Antworten auf diese Fragen im Verlauf unserer Veranstaltungsreihe näher zu kommen.

In diesem Sinne:

don‘t worry – it’s not rocket science

Intros: Mi: 03.12.2014 18:30 Uhr JuzI: Johanna Schmidt über „Gesellschaftskritik und Psychoanalyse“

Eine Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe Intros, von JuzI und BG SoWi!

Gesellschaftskritik & Psychoanalyse.
Eine kritische Einführung in die Psychoanalyse

Johanna Schmidt, 03.12.2014, 18.30 im Jugendzentrum Innenstadt (JuzI)

Die Einwände gegen die Psychoanalyse – die meist schon vorab als widerlegte oder gar lächerliche Theorie abgetan wird – sind vielfältig:
So steht sie in der Kritik, deterministisch, individualistisch und anti-feministisch zu sein. Ihr wird vorgeworfen, den Menschen als notwendiges Produkt seiner Kindheitsentwicklung zu verstehen. Sie würde des Weiteren gesellschaftliche Einflüsse auf das Individuum nicht hinreichend mit einbeziehen und könne somit soziale Phänomene nicht erklären. Außerdem konzentriere sich psychoanalytische Theorie nur auf das Männliche und rechtfertige eine Inferiorsetzung von Weiblichkeit.

In dem Vortrag sollen – nach einer kurzen Erläuterung psychoanalytischer Grundannahmen – solche Meinungen und Einwände auf ihre Richtigkeit überprüft und der Frage nachgegangen werden, inwieweit psychoanalytische Theorie für eine Ideologiekritik der modernen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden kann. Im Vortrag werden neurotische Zwänge am Beispiel des Waschzwangs sowie familiäre sexuelle Übergriffe thematisiert.

Es besteht somit eine _Trigger-Gefahr_ für Betroffene.

Intros – Aufbruch zu neuen Wissenswelten

Theorie erscheint oft wie eine weite, unendliche Galaxie. Vollgestopft mit merkwürdigen Bewohner*innen und selbsternannten Sternenhütern, die auf fremden Planeten hocken und Unverständliches von sich geben. Da bleibt so manche Kosmonaut*in lieber zuhause. Wer aber nur um die eigene Sonne kreist, kommt nunmal nicht weit. In den Intros wollen wir wenigstens einen kleinen Einblick in unbekannte Themenwelten geben, um die Weiterreise zu erleichtern.

Mit dem zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe wollen wir euch erneut die Möglichkeit bieten, in unterschiedliche linke Themen reinzuhören, von
denen ihr gehört habt, aber vielleicht noch gar nicht viel wisst. Gemeinsam wollen wir uns folgenden Fragen in Vorträgen, Workshops und Plenumsdiskussionen widmen: Wie steht die Theorie von Marx zur weltweiten Finanzkrise und welche Lösungsweg bietet sie möglicherweise? Warum sich mit Psychoanalyse beschäftigen und was hat das mit Gesellschaftskritik zu tun? Wer gehört eigentlich zur Frankfurter Schule und was ist an ihrer Theorie „kritisch“? Was bringen uns diese Theorien in unserer politischen Arbeit? Wir wollen gemeinsam versuchen, Antworten auf diese Fragen im Verlauf unserer Veranstaltungsreihe näher zu kommen.

In diesem Sinne:

don‘t worry – it’s not rocket science