Wer sind wir?

Das Basisdemokratische Bündnis ist ein uniweiter Zusammenschluss aller an den Fachbereichen organisierten Basisgruppen, die sich für eine linke, emanzipatorische Politik an der Uni einsetzen. Wir verstehen uns dabei in erster Linie als basisdemokratisch. Das heißt, wir legen Wert auf Mitsprache von allen und sind „von unten“ organisiert – Hierarchien versuchen wir auf allen Ebenen abzubauen: die Treffen sind öffentlich, jede*r hat die Möglichkeit, sich aktiv einbringen.

Was machen wir?

・ Aktive Fachschafts- und Fachgruppenarbeit: In den Fachgruppen Germanistik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Philosophie und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie sowie in den Fachschaftsräten der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät und an der Biologie.
・ Durchführung verschiedener autonomer und kritischer Veranstaltungen und Projekte: Organisierung von bzw. Beteiligung an mehreren (hochschul-)politischen, feministischen und popkulturellen Veranstaltungsreihen: von „- Grenzen – Gleichstellung – Gewalt“ über „Bologna – Ein einziger Verwertungsprozess?“ bis „Aufbegehren in Bild und Text – vom Umgang des Comics mit Protest, Subkultur und Identität“. Zudem Durchführung einer alternativen O-Phase und Beteiligung an der „Le Chat Noir“-Theke im JuzI.
・ Organisierung von Vollversammlungen und Förderung von Basisinitiativen, um zusammen konkrete Verbesserungen im Studienalltag zu erkämpfen, wie z. B. die Neugestaltung von Studienordnungen oder die Verhinderung des Magisterendes 2011 an der Philosophischen Fakultät.
・ Unterstützung und Aufrechterhaltung nichtkommerzieller Freiräume an der Uni, wie z. B. das Freiraumcafe „Autonomicum“ im blauen Turm, der „Bunte Raum“ an der Philosophischen Fakultät oder der offene Raum in der Deutschen Philologie.
・ Mitorganisierung des Antifee (ein seit über drei Jahren bestehendes unkommerzielles und alternatives Kulturfestival an der Uni, inklusive Musik, Workshops, kritischen Veranstaltungen und anderen Angeboten).
・ Unterstützung der Here to Stay – Kampagne und der Erhaltung von selbstverwalteten Wohnstrukturen.
・ Engagement in gesellschaftspolitischen Bündnissen und Unterstützung von Initiativen, z. B. gegen die Abschiebungen von Roma aus Göttingen, gegen regionale wie überregionale Naziaufmärsche oder die Initiierung der Initiative „Für gesellschaftliches Engagement – Gegen Kriminalisierung und politische Justiz“.

Was fordern wir?

・ Wir wollen freie Bildung für alle! Studiengebühren gehören abgeschafft! Ausfinanzierung der Studiengänge durch Bund und Länder.
・ Grundlegende Veränderung des BA/MA-Systems. Selbstbestimmtes Studium durchsetzen!
・ Kritische Wissenschaften müssen gefördert werden, wir brauchen ein breites und qualitativ ansprechendes Studienangebot.
・ Für einen konsequenten Feminismus: Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten müssen gestärkt und endlich ein Gender-Referat im AStA gegründet werden.
・ Für einen konsequenten Antirassismus: Für mehr Antirassistische Arbeit gegen Ausgrenzung und Gewalt am Campus, antirassistische Initiativen müssen unterstützt werden.
・ Für einen konsequenten Antifaschismus: Wir fordern eine breitere Aufklärungsarbeit über studentische Verbindungen sowie verstärkte politische Arbeit gegen Nazis.
・ Wir fordern eine Hochschule ohne Barrieren – für eine Universität ohne Diskriminierung!
・ Für eine bunte und vielfältige Kulturarbeit!
・ Die selbstverwalteten Wohnstrukturen für Studierende müssen erhalten bleiben und ausgebaut werden!
・ Schluss mit Korruption und Filz! Studierende benötigen einen starken, handlungsfähigen und vor allem transparenten AStA mit allgemeinpolitischem Mandat, wir müssen auch gesamtgesellschaftliche Probleme wenigstens ansprechen dürfen!
・ Elitenbildung brauchen wir nicht. Was heißt schon Exzellenzinitiative?
・ Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg sind nicht zu akzeptieren. Für eine offensive und transparente Arbeit in den Gremien!
・ Die ausländische Studierendenvertretung muss gestärkt werden!

Für einen basisdemokratischen, emanzipatorischen und handlungsfähigen AStA!