Fragend schreiten wir voran! – work in progress * work on progress

Im Frühjahr 2012 hat sich die Basisgruppe Sozialwissenschaften neu aufgestellt. Seitdem sind mittlerweile einige Jahre vergangen, in denen wir nicht nur älter, sondern auch etwas weiser geworden sind. Nicht nur uns hat das getroffen, sondern auch die ganze Uni (also zumindest älter). Daher hat sich mittlerweile einiges, was wir in unserer Selbstdarstellung damals geschrieben haben, geändert. Da wir gerade anderes zu tun haben – z.B. unsere Auseinandersetzung mit den Sozialwissenschaften im Nationalsozialismus, die BG-SoWi-Theke und vieles anderes – und Basisdemokratie immer viel Zeit kostet, können wir unser Selbstverständnis derzeit nicht aktualisieren. Stattdessen dokumentieren wir hier unseren damaligen Versuch. Geblieben ist allerdings unser Wunsch uns basisdemokratisch zu organisieren und gemeinsam die kritische Analyse der sozialen Verhältnisse voranzutreiben.

Basisgruppe Sozialwissenschaften im Herbst 2012:

Was sind Basisgruppen an der Universität Göttingen?

Basisgruppen gibt es an fast allen Fachbereichen. Jede Basisgruppe hat offene Plena/Treffen, zu denen ihr jederzeit hin gehen könnt, wenn ihr einsteigen wollt. Außerdem veranstalten die Gruppen regelmäßig (meist nach den Winter-O-Phasen) Einsteiger_innen-Abende, an denen ihr euch über die Themen und Arbeitsweise der BGs informieren könnt. Selbstverständlich ist das Fach nicht entscheidend, euch nimmt jede Basisgruppe gerne auf, egal an welchem Fach ihr studiert.
Links-emanzipatorische Politik an der Uni findet im Wesentlichen in Basisgruppen statt. An der Uni Göttingen gibt es in sehr vielen Fachbereichen Basisgruppen, die sich jeweils um einen kritischen Umgang mit ihrem Fach, Fachschaftsarbeit oder Themen aus Bildungs- und Gesellschaftskritik befassen
Die einzelnen Basisgruppen sind mal mehr mal weniger stark an ihr jeweiliges Fach gebunden und haben oft eigene spezielle Themen. Jede kann aber in jede Basisgruppen gehen, egal welches Fach oder ob man überhaupt studiert. Worauf es ankommt ist der Wille politisch aktiv zu werden und die Leidenschaft für eine Welt zu kämpfen, in der alle nach ihren Bedürfnissen und ihren Fähigkeiten leben können.

Und wie versteht sich die Basisgruppe Sozialwissenschaften?

(Wir sind, in der aktuellen Konstellation, eine sehr junge Basisgruppe – daher findet Ihr hier nur unser vorläufiges Selbstverständnis)
Die Basisgruppe Sozialwissenschaften ist ein linksradikaler Zusammenschluss von (im Moment ausschließlich) Studierenden. Wir sind auf der Fachbereichsebene – so stellen wir den Posten der Fachgruppensprecherin – und im Fachschaftsrat der sozialwissenschaftlichen Fakultät aktiv. Als Basisgruppe sind wir basisdemokratisch organisiert, entscheiden folglich im Konsens und haben keine Vertreter_innen oder feste Posten. Wir sind im Basisdemokratischen Bündnis organisiert und dadurch uniweit mit anderen Basisgruppen vernetzt. Auch arbeiteten wir zum Beispiel eine lange Zeit im ‘Bündnis gegen Rechts‘ und unterstützen Aktuell die ‘Initiative gegen Kriminalisierung und politische Justiz‘.