Was sind Basisgruppen an der Universität Göttingen?
Basisgruppen gibt es an fast allen Fachbereichen. Jede Basisgruppe hat offene Plena/Treffen, zu denen ihr jederzeit hin gehen könnt, wenn ihr einsteigen wollt. Außerdem veranstalten die Gruppen regelmäßig (meist nach den Winter-O-Phasen) Einsteiger_innen-Abende, an denen ihr euch über die Themen und Arbeitsweise der BGs informieren könnt. Selbstverständlich ist das Fach nicht entscheidend, euch nimmt jede Basisgruppe gerne auf, egal an welchem Fach ihr studiert.
Links-emanzipatorische Politik an der Uni findet im Wesentlichen in Basisgruppen statt. An der Uni Göttingen gibt es in sehr vielen Fachbereichen Basisgruppen, die sich jeweils um einen kritischen Umgang mit ihrem Fach, Fachschaftsarbeit oder Themen aus Bildungs- und Gesellschaftskritik befassen
Die einzelnen Basisgruppen sind mal mehr mal weniger stark an ihr jeweiliges Fach gebunden und haben oft eigene spezielle Themen. Jede kann aber in jede Basisgruppen gehen, egal welches Fach oder ob man überhaupt studiert. Worauf es ankommt ist der Wille politisch aktiv zu werden und die Leidenschaft für eine Welt zu kämpfen, in der alle nach ihren Bedürfnissen und ihren Fähigkeiten leben können.
Und wie versteht sich die Basisgruppe Sozialwissenschaften?
(Wir sind, in der aktuellen Konstellation eine sehr junge Basisgruppe – daher findet hier nur unser vorläufiges Selbstverständnis)
Die Basisgruppe Sozialwissenschaften ist ein linksradikaler Zusammenschluss von (im Moment ausschließlich) Studierenden. Wir sind auf der Fachbereichsebene – so stellen wir den Posten der Fachgruppensprecherin – und im Fachschaftsrat der sozialwissenschaftlichen Fakultät aktiv. Als Basisgruppe sind wir basisdemokratisch organisiert, entscheiden folglich im Konsens und haben keine Vertreter_innen oder feste Posten. Wir sind im Basisdemokratischen Bündnis organisiert und dadurch uniweit mit anderen Basisgruppen vernetzt. Auch arbeiteten wir zum Beispiel eine lange Zeit im ‘Bündnis gegen Rechts‘ und unterstützen Aktuell die ‘Initiative gegen Kriminalisierung und politische Justiz‘.